CDU-Ministerpräsident Sven Schulze hebt ab - mit einem Antrag! Der Retter Sachsen-Anhalts ist gelandet
Bravo, Herr Ministerpräsident! Chapeau! Standing Ovations! Sven Schulze hat es wieder einmal geschafft: Er hat bei der Konferenz der ostdeutschen Regierungschefs in Berlin einen Antrag eingebracht.
Ein ganzer Antrag! Für Sachsen-Anhalt! Die Menge tobt, die Geschichtsbücher werden neu geschrieben. Endlich bewegt sich etwas in diesem Land – bürokratisch, versteht sich.
Drohnen statt Realität – die neue CDU-Strategie
In seinem Facebook-Post auf dem offiziellen Account „Sachsen-Anhalt.de“ verkündet der große Visionär mit der Dynamik eines übermotivierten Sparkassenberaters: „Drohnenkompetenz wirtschaftlich nutzen.“ Ja, genau. Während das Land demografisch ausblutet, die Infrastruktur bröckelt und die Jungen wegziehen, als gäbe es kein Morgen, setzt Sven Schulze die Prioritäten richtig: Drohnen. Und zwar vor allem zivile. Nicht die Kriegs-Drohnen, die in den Medien vorkommen. Sehr edel, sehr 2026.Cochstedt – Das neue Silicon Valley der Lüfte
Besonders stark: Das Nationale Erprobungszentrum in Cochstedt. Ein „wichtiger Standort“, wie es so schön heißt. Man könnte fast meinen, dort starten täglich Dutzende innovative Projekte. In Wahrheit handelt es sich um eine etwas größere Wiese mit ein paar Schuppen, wo hin und wieder ein Quadrocopter Probe fliegt. Aber hey – Nationales Erprobungszentrum klingt doch deutlich besser als „leerer Flugplatz mit Fördermittelbewilligung“.Ein Startup! Mehr Innovation geht nicht
Und dann das Highlight des Videos: Schulze erzählt stolz von einem Startup- Einem! Singular! - das Medikamente per Drohne liefern will. Ein Startup! „Es gibt in diesem Bereich noch extrem viel zu erforschen“, sagt der Ministerpräsident mit der Miene eines Mannes, der gerade das Rad neu erfunden hat.Klopft die Drohne ans Fenster oder klingelt sie?
Ja, Sven, das stimmt, es gibt noch viel zu erforschen. Vor allem die Frage, wie die Drohne im vierten Stock anklopft. Klingelt sie? Schmeißt sie das Paket einfach auf den Balkon? Oder wartet sie geduldig, bis Oma mit dem Rollator zur Haustür schlurft? Die technischen Details überlässt der Visionär selbstverständlich den Unternehmen. Hauptsache, der Antrag ist gestellt.Ostdeutsche Gipfeltreffen: Lauwarm und wirkungslos
Man muss das mal sacken lassen: Die ostdeutschen Ministerpräsidenten treffen sich, trinken Kaffee und beschließen dann – nach intensiver Beratung – dass man Drohnen toll findet. Revolutionär. Disruptiv. Zukunft pur. Währenddessen kämpfen echte Unternehmen mit Bürokratie, Energiepreisen und Fachkräftemangel, den man selbst jahrelang durch verfehlte Politik mitverursacht hat. Aber nein, lasst uns lieber einen weiteren Antrag schreiben. Das hat ja bisher so wunderbar funktioniert.Technologische Souveränität per Pressemitteilung
Sven Schulze, der Mann, der Sachsen-Anhalt zum Silicon Valley der Lüfte machen will – mit einem Startup und einem Antrag. Der Mann, der „technologische Souveränität“ fordert, während das Land bei der digitalen Grundversorgung noch mit Faxgeräten arbeitet. Der Mann, der uns allen versichert, dass Drohnen bald Medikamente bringen, während die Krankenhäuser unter Personalmangel zusammenbrechen.47 Jahre bis zum Weltruhm – oder so
Respekt, Herr Ministerpräsident. Wirklich. Bei diesem Tempo und dieser Tatkraft wird Sachsen-Anhalt in spätestens 47 Jahren Weltmarktführer bei lieferfaulen Drohnen sein. Bis dahin stellen wir einfach weiter Anträge. Und posten schöne Videos. Das hat doch bisher immer geklappt.#SachsenAnhaltHebtAb #AntragDesJahrhunderts #DrohnenStattTaten
