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Gedankenkontrolle - EU plant weiteren Schritt für die Meinungsbefreitheit


Die von vielen geliebten Führer in Berlin aber auch in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten haben ein großes Problem. Der Pöbel, also der Bürger, also dieser Souverän, von dem in einer Demokratie die Herrschaft ausgehen soll, denkt falsch.


Zum Glück ist das noch nicht in allen Gehirnen des Pöbels, also des Bürgers, also dieses Souveräns der Fall. Es gibt noch eine große Anzahl an Regierungsgetreuen, die sich des vollkommen eigenständigen Denkens bisher nicht bemächtigt haben. Doch die Zahl derer, die die Desinformationen der von vielen geliebten Führer ohne zu hinterfragen für bare Münze nehmen, sinkt stetig. Es ist also höchste Zeit, dass die von vielen geliebten Führer Maßnahmen ergreifen, den Pöbel, also den Bürger, also diesen Souverän wieder in die richtige Gedanken-Spur zu bringen.

Wenn man die Meinungsfreiheit nicht gänzlich verbieten kann, muss man die Informationen, die zum Pöbel, also dem Bürger, also diesem Souverän gelangen können, kontrollieren. Man muss also auf jene Tech-Giganten Einfluss nehmen, die über die Technologien verfügen, den Informationsfluss zu steuern. Dazu gehören selbstverständlich die großen Social-Media-Plattformen.

Das Informationsfreiheitsgesetz wurde kürzlich schon kastriert. Nur noch normale Bürger sollen Zugang zu Informationen erlangen dürfen, die der Staat gern geheim halten möchte. Bürger, die Informationen begehren, müssen allerdings ein berechtigtes Interesse nachweisen. Ob dieser Nachweis eines berechtigten Interesses ausreicht, entscheidet dann selbstverständlich die Institution, die dem Bürger die Informationen vorenthalten will. Der Weg vor Gericht muss somit beschritten werden. Doch dabei wird es anfangs nicht darum gehen, an die gewünschten Informationen zu gelangen, sondern zu klären, ob man tatsächlich ein berechtigtes Interesse habe.

Die von vielen geliebte EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen verkündete nun, dass man mal wieder die Kinder schützen möchte. Vor Informationen auf Social-Media schützen möchte. Deswegen sollen Kinder unter 13 Jahren keinen freien Zugang mehr erhalten. Das Fantastische an dieser Vorgehensweise ist, dass niemand mehr ohne Altersverifizierung Zugang zu Social-Media erhalten können wird. Denn die Plattform kann nicht erkennen, ob vor dem Endgerät ein Kind oder ein Erwachsener sitzt. Folglich bedeutet dies die Verifizierung aller.

Die EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten, bis Ende 2026 robuste Altersverifikationslösungen einzuführen – praktisch und technisch bereits vorbereitet über eine EU-App, die sich nahtlos in die Digital-Identity-Wallet einfügt.

Ursula von der Leyen erklärte: Es geht nicht darum, ob Kinder Zugang zu Social-Media haben. Es geht darum, ob und wann Social-Media Zugang zu unseren Kindern hat.

Maurice Klag bringt es in seinem Video auf den Punkt: „Das ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, auf die Zensurfreiheit unter dem Deckmantel des Jugendschutzes.“ Und weiter: „Mehr George Orwell "1984" kann man gar nicht in einen Satz packen.“


Die Chatkontrolle wird ebenfalls alsbald in die Umsetzung kommen. Natürlich zum Schutz der Kinder. In Verbindung mit der Verifizierung bedeutet dies in der Konsequenz, dass die Plattformen wissen, wer was schreibt. In Verbindung mit dem Einsatz der künstlichen Intelligenz wird die Analyse, wie das, was jemand schreibt, zu bewerten ist, in Sekundenbruchteilen erfolgen.

Man wird dann also wissen, was wer mit wem denkt!


Und ab hier kann Einfluss auf die Inhalte genommen werden, die dem jeweiligen Pöbel, also dem Bürger, also diesem Souverän zugespielt werden. Momentan sind die Plattformen darauf bedacht, den Nutzer möglichst lange auf ihren Plattformen zu halten, um möglichst viel Werbung einzublenden, die den Interessen des Nutzers entsprechen, um dadurch möglichst hohe Klickzahlen auf diese Werbung zu erhalten, was wiederum zu möglichst hohen Werbeeinnahmen führt.

Die selben Algorithmen lassen sich selbstverständlich auch anders einsetzen. Bereits im Gespräch war, dass die Plattformen verpflichtet werden sollen, dem Nutzer mehr Inhalte von z.B. öffentlich-rechtlichen Medien zuzuspielen. Teilweise bekommen Nutzer solche Inhalte gar nicht mehr zu sehen, weil diese einfach nicht deren Interessen entsprechen. Folglich sind diese Nutzer für die Regierungspropaganda kaum noch erreichbar. Erst recht, wenn diese Nutzer den Konsum der Inhalte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und anderer regierungstreuer Medien verweigern.

Für die Umerziehung ist dadurch die perfekte Basis gelegt. Der Zugang zu Informationen, die die von vielen geliebten Führer kritisieren, wird erschwert oder sogar verunmöglicht. Auch Suchmaschinen können ihre Suchindexe bereinigen. Was in den Suchmaschinen nicht gefunden wird, existiert somit nicht mehr.

Notgedrungen wird der Pöbel, also der Bürger, also dieser Souverän Informationen konsumieren, die die von vielen geliebten Führer in dem Licht erscheinen lassen, dass sie verdienen. Denn sie handeln selbstverständlich bei all den Dingen, die sie tun und beschließen, mit denen sie das Volk beglücken, immer und ausschließlich im Interesse des Volks. Seien es Steuererhöhungen, Einschränkungen, Aufrüstung oder Kriegstreiberei. Das wird auch der heute noch kritisch denkende Pöbel, also der Bürger, also dieser Souverän in absehbarer Zeit genauso sehen, wenn er nur systematisch genug die richtigen Informationen zugespielt bekommt und ihm das eigenständige Denken abgenommen wird. Statt zu kritisieren, wird er jubeln und sein Kreuz bei Wahlen immer wieder bei den von vielen geliebten Führern machen.

Die Technik macht’s möglich

Statt Binge-Watching für Werbeeinnahmen einfach staatlich gewünschtes Binge-Watching von ARD, ZDF und Co. – verpackt als „Ausgewogenheit“ und „Schutz vor Desinformation“. Klag warnt zwar momentan noch: Die EU missbraucht den Digital Services Act, obwohl sie eigentlich keine Kompetenz im Jugendschutz hat, denn diese liegt bei den einzelnen EU-Staaten. Es geht also um Kontrolle, nicht um Kinder. Doch auch einen Maurice Klag wird man in der Perspektive wieder auf den einzig richtigen Weg bringen. Er ist möglicherweise ein harter Brocken. Der gezielte Einsatz von KI und den richtigen Algorithmen wird auch ihn wieder einhegen.

Also eine absolute Win-Win-Win-Situation

Die Kinder werden geschützt. Die von vielen geliebten Führer werden geschützt. Und der Pöbel, also der Bürger, also dieser Souverän wird ebenfalls geschützt – nämlich vor diesen schädlichen eigenen Gedanken.

Da kann dieser Maurice Klag in seinem Video noch so sehr schimpfen. Der Weg zur Meinungsbefreitheit muss weiter gegangen werden. Zum Wohle aller in dieser „unseren Demokratie“ in diesem „besten Deutschland, was es jemals gegeben hat“.

Der Souverän wird schon noch lernen, dankbar zu sein. Schließlich ist dies alles nur zu unserem Besten. Die von vielen geliebten Führer und die richtigen Medien werden es dem Pöbel noch oft genug erklären.
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