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Desinformationen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) - München kocht mit Strom aus Sachsen-Anhalt


Ach, wie herrlich ist doch diese neue CDU-Ära unter dem dynamischen Sven Schulze! Der Mann, der Sachsen-Anhalt mit Windrädern zupflastert und dabei so bescheiden bleibt, dass er sich selbst auf Facebook feiert.



„Wenn bei uns der Wind weht, kocht München seinen Kaffee.“ Was für ein poetisches, fast schon romantisches Bild! Rund 60 Prozent unserer Stromerzeugung seien erneuerbar, Deutschland laufe mit unserem Strom, und Sachsen-Anhalt „macht“ die Energiewende, statt nur darüber zu reden. Bravo, Herr Ministerpräsident! Welch ein Geniestreich. Wer liefert, verdient Respekt und eine kleinere Rechnung – 2026 sinken die Netzentgelte, ein Durchschnittshaushalt spart über 100 Euro im Jahr. Das sind 8,33 Euro pro Monat, bzw. 0,27 Euro pro Tag. Ja, doch, so viel! Das lässt das Herz einer jeden Familie so unglaublich höher schlagen. Was werden die Menschen mit so viel Geld nur machen? Welch Segen für das einfache Volk!

Man könnte fast weinen vor Rührung. Endlich ein Politiker, der nicht nur redet, sondern handelt. Die Windräder drehen sich fleißig, der Strom fließt gen Süden, und alle sind glücklich. Oder?


Die bittere Realität hinter dem grünen Glanz

Lassen wir die rosarote Brille mal kurz beiseite. Strom macht nur etwa 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus. Der Rest – Heizung, Industrie, Verkehr – läuft weiterhin überwiegend fossil. Aber hey, wer braucht schon Fakten, wenn man eine schöne Grafik zum Thema Kaffeekochen in München hat? Schulze preist den Export in den Süden, während Unternehmen in Sachsen-Anhalt nach wie vor über exorbitant hohe Energiepreise klagen. „Exportweltmeister“ im Strom, aber vor Ort teurer Strom und deindustrialisierende Preise. Das nennt man wohl konsequente Politik.

Und dann die Klimakatastrophe. Das IPCC hat diese mittlerweile faktisch abgesagt – die apokalyptischen Szenarien von vor Jahren halten einer nüchternen Betrachtung nicht mehr stand. Das Szenario, mit dem die Energiewende begründet wurde, ist vom IPCC als unplausibel eingestuft worden. Die Welt dreht sich weiter und Extremwetter gab es schon immer. Doch Schulze hält unerschütterlich am eingeschlagenen Weg fest. Man könnte fast meinen, die CDU habe ein Abonnement auf ideologische Verblendung. Während andere längst umdenken, pflastert Sachsen-Anhalt Landschaften mit Windmonstern zu – im Namen einer „Wende“, die vor allem eines liefert: hohe Rechnungen und zerstörte Lebensqualität.

Stimmen aus dem Volk – die echten Experten

Die Kommentare unter dem Post sprechen Bände und zerlegen die schöne PR-Nummer genüsslich:

Jens Kersten rechnet vor: „100 € Entlastung für eine Durchschnittsfamilie auf der einen Seite, 1000 € Mehrbelastung auf der anderen Seite durch Gesundheits- und Rentenreform, dazu wahrscheinlich noch demnächst MwSt-Erhöhung. Wer glaubt euch eigentlich noch. Die Leute sind nicht mehr so doof.“

Mark Symannek aus Havelberg beschreibt das echte Gesicht der „Bürgerbeteiligung“: Ein 500-Mio.-Projekt wird durchgepeitscht, Naturschutz (eine Fledermauspopulation) rettet vorläufig den Stadtwald, Stadträte haben faktisch keine Wahl, weil die Einnahmen schon im Haushalt eingeplant sind. „Ist das dann noch Demokratie, wenn so Entscheidungen in eine Richtung erzwungen werden?!“ Bodenversiegelung, Infraschall, Blattabrieb, Entsorgungsproblem – alles ausgeblendet. Aber Hauptsache Öko-Strom!

Becker Stefan, langjähriger CDU-Wähler, fragt verzweifelt: „Wieviel Arbeitsplätze schaffen die Windräder bzw. die erneuerbaren Energien in Sachsen-Anhalt...... um wieviel Prozent entlastet es den Steuerzahler in Sachsen-Anhalt!? [...] Es ist alles nur schönrederei ohne sichtbare Erfolge.“

Patrick Steven Harp: „Diese Dinger will keiner. Bsp. Dübener Heide. Widerstand in der Bevölkerung. Diese Windkrafträder will keiner.“

Christian Kuhrt: „Die Dinger hört man. Habe mehrere 500m vorm Schlafzimmer. Super…. Nachts lüften und im Sommer etwas abkühlen. Nicht möglich.“

Und die Grünen aus Magdeburg dürfen natürlich nicht fehlen: Sie erinnern stolz daran, dass sie die Energiewende vorangetrieben haben – nicht die CDU. Danke für die Klarstellung. Die Wähler danken es euch mit Umfragewerten.

Großartig, Herr Schulze!

Sie haben es geschafft, dass selbst treue CDU-Wähler langsam aufwachen. Sie exportieren Strom, während die Industrie stöhnt. Sie feiern 60 Prozent Erneuerbare im Strommix und ignorieren, dass das am Gesamtenergiebedarf nur ein kleines Tröpfchen ist. Sie versprechen 100 Euro Ersparnis und blenden die massiven anderweitigen Belastungen aus.

Respekt, wirklich. Das ist nicht nur Desinformation – das ist eine Meisterleistung an Selbstbeweihräucherung auf Kosten von Landschaft, Geldbeuteln und Demokratie vor Ort. Weiter so, Herr Ministerpräsident. Die Windräder drehen sich, München kocht damit Kaffee, und Sachsen-Anhalt zahlt die Zeche. Wer liefert, verdient ja angeblich Respekt. Die Bürger liefern Steuern und Geduld – wo bleibt deren Respekt und kleinere Rechnung?


Verfasser: АИИ  |  27.07.2026
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