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Wieder zwei Schwäne am Schwanenteich - Hermine gesellt sich zu Dagmar - Durch Unterstützung der Stadt Wittenberg


Im Jahr 2023 verlor Schwänin Dagmar ihre Partnerin durch einen Fuchsangriff und musste die restliche Sommersaison allein am Schwanenteich verbringen, da sich die Beschaffung eines neuen Höckerschwanes durch die Bundeswildschutzverordnung, welche den Kauf derartiger Schwäne verbietet, erschwerte.


Foto: Stadt Zeitz

Jedoch besitzt die Stadt Zeitz, bewilligt durch das Land Sachsen-Anhalt, eine Ausnahmegenehmigung zur Haltung von Schwänen, so dass sich Oberbürgermeister Christian Thieme auf die Suche begab und über einen Zeitungsartikel auf die Lutherstadt Wittenberg aufmerksam wurde.

Hier gab es Nachwuchs und deshalb stellte Christian Thieme bei seinem Amtskollegen, Oberbürgermeister Torsten Zugehör, eine Anfrage und bekam die Zusage, dass Wittenberg der Stadt Zeitz einen der Jungschwäne sozusagen als Geschenk überlässt. So bekam Dagmar Anfang 2024 mit Frieda eine neue Partnerin. Das Glück hielt aber nur knapp ein Jahr lang, denn im Januar 2025 wurde Frieda leblos am Rande des Schwanenteiches entdeckt und nach einer intensiven Untersuchung festgestellt, dass die Schwänin Opfer der Vogelgrippe wurde.

Auch die Stadt Wittenberg wurde über den Umstand informiert und bereits kurze Zeit später führten beide Oberbürgermeister ein erneutes Gespräch und einigten sich darauf, dass Zeitz vom 2024 geborenen Nachwuchs der berühmten Wittenberger Schwäne Costa und Diva eine Schwänin aus der Aufzucht bekommt. Nach weiteren Absprachen machte sich Thomas Suk, Leiter des Sachgebietes Öffentliches Grün/Baumschutz Mitte April auf den Weg nach Wittenberg um hier bei Patrick Anger, der in der Lutherstadt als Schwanenflüsterer bekannt ist, die junge Schwanendame abzuholen. „Großer Dank geht an die AMS Burgenland GmbH Zeitz, die uns hierbei unterstützte und erneut auch an Patrick Anger für die großartige Arbeit in der Aufzucht. Nach Absprache mit unserem Tierheim, konnten sich beide Tiere vor dem Aussetzen auf dem Schwanenteich kennenlernen und aneinander gewöhnen“, so Thomas Suk.

Heute, rund drei Wochen nach dem Umzug von Hermine nach Zeitz, konnten beide Schwäne ihr Domizil am Schwanenteich beziehen. „Großer Dank geht an das Team des Tierheimes, welches sich liebevoll um die Tiere gekümmert hat. Ich bin froh darüber, dass Dagmar und Hermine so gut miteinander harmonisieren und danke der Stadt Wittenberg, allen voran Oberbürgermeister Torsten Zugehör und Schwanenflüsterer Patrick Anger dafür, dass wir uns auf kurzem Weg so gut verständigt haben, man beim Verlust von Frieda mitfühlte und aus der Wittenberger Aufzucht mit Hermine jetzt wieder zwei Schwäne unseren Schwanenteich schmücken“, so Oberbürgermeister Christian Thieme.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheimes bitten darum, die Tiere nicht zu füttern. „Die Fütterungsversuche mit Brot oder ähnlichen Backwaren sind für die Schwäne nicht gesund. Es brauch sich niemand um die Verpflegung der Tiere sorgen, denn diese werdenSeite 2 von 2 täglich vom Tierheim versorgt“, wie noch einmal betont wird. Ein Tipp gab man aber noch mit auf den Weg: Wenn man am Schwanenteich ist und das füttern nicht sein lassen kann, dann bitte nur mit Maiskörnern oder frischem Gras!
Verfasser: Lars Werner, Pressesprecher Stadt Zeitz  |  06.05.2025
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