|
|
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
| Home Über BS Kontakt | ||
![]() |
||
Bitte unterstützen Sie Die Bürgerstimme mit einer Spende HIER! |
||
Tönnies setzt 500 Mitarbeiter auf die Straße - Wohltäter und rücksichtslose Rendite- und MarktbereinigungDie Geschäftsleitung der zu Tönnies gehörenden Eberswalder Wurstwerke hat bekannt gegeben, dass der ostdeutsche Traditionsbetrieb zum 28. Februar 2026 geschlossen wird.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) berichtet auf ihrer Website, dass die Zur-Mühlen-Gruppe – Teil des Fleischgiganten Tönnies – den Betrieb stilllegen wird. Betroffen sind die Eberswalder Wurstwerke. Über 550 Menschen in der Region verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Herstellung der Traditionsprodukte „Eberswalder Würstchen“. Tönnies wird eine „rücksichtslose Politik des Aufkaufens und Dichtmachens“ vorgeworfen. „Den Menschen wurde beim Kauf vollmundig eine Zukunft des Werkes versprochen. Das Gegenteil ist der Fall: Tönnies entpuppt sich als Totengräber der Tradition“, meint Uwe Ledwig, der Vorsitzende des NGG-Landesbezirks Ost. „Von den versprochenen Investitionen war weit und breit nichts zu sehen. Es wurde zweieinhalb Jahre auf Verschleiß gefahren, und nun werden die Leute auf die Straße gesetzt. Das ist nichts anderes als Marktbereinigung. Tönnies sichert sich so Marktanteile und seine dominante Stellung in der deutschen Fleischbranche – auf dem Rücken der Beschäftigten“, so die NGG weiter. Ebenfalls wird dem Betriebsrat Versagen vorgeworfen. Auf der Website heißt es: Das Werk blickt auf eine lange Geschichte zurück; es war zu DDR-Zeiten eines der größten Fleischwerke Europas mit über 3.000 Beschäftigten. Zum rechtlichen Schlupfloch bei Betriebsübernahmen: Nach § 112a Betriebsverfassungsgesetz sind „Betriebe eines Unternehmens in den ersten vier Jahren nach seiner Gründung“ von der Anwendung eines Sozialplans ausgenommen. Die Übernahme von Eberswalder durch Tönnies erfolgte im Jahr 2023, das Unternehmen am Standort existiert aber schon seit Jahrzehnten. Tönnies als Wohltäter in WeißenfelsEnde Dezember präsentierte sich der Weißenfelser Oberbürgermeister Martin Papke (CDU) zusammen mit Clemens Tönnies, mit dem vereinbart wurde, dass Tönnies eine Schrottimmobilie in Weißenfels übernimmt und saniert. Für Papke ist Clemens Tönnies demnach ein „finanzkräftiger und verlässlicher Unternehmer“.Verfasser: Michael Thurm | 07.01.2026 |
|
|
|
| Weitere Artikel: |
![]() | Runter von der Couch, ihr alten faulen Säcke!Jetzt ist Schluss mit der goldenen Rente, dem ewigen Frühschoppen und den Kreuzfahrten auf Kosten der Jugend. Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, hat endlich ausgesprochen, was... zum Artikel |
![]() | Keiner von uns will kriegstüchtig werden - und was die Mitteldeutsche Zeitung alles nicht schreibtAm 10. März 2024 veranstalteten Regierungskritiker eine Demonstration mit Autokorso in Merseburg. Die Teilnehmer bildeten wieder das gesamte Spektrum der Gesellschaft ab – unter... zum Artikel |
![]() | Deutsche Regierung lässt deutsche Staatsbürger in Deutschland verhungernLiebt ihr das auch, diese tollen Worte in dieser „unseren Demokratie“ wie Freiheit, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und diese Menschenwürde?... zum Artikel |
|
|
Unterstützen Sie das Betreiben dieser WebSite mit freiwilligen Zuwendungen: via PayPal: https://www.paypal.me/evovi/12 oder per Überweisung IBAN: IE55SUMU99036510275719 BIC: SUMUIE22XXX Konto-Inhaber: Michael Thurm Shorts / Reels / Kurz-Clips Impressum / Disclaimer |