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Mega-Erfolg: Regionalpolitik nimmt den Weißenfelsern Entscheidungszwang - Müller schließt endgültig in Weißenfels


Es sind wieder fantastische Nachrichten aus Weißenfels. Endlich ist ein weiteres Scheibchen der Salami-Taktik abgeschnitten worden, und Weißenfelser müssen sich zukünftig noch weniger Gedanken machen.



Ihr kennt alle das Problem: Man will mal shoppen fahren und hat eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Soll es in die Innenstadt gehen? Parkplatz suchen. Parkuhr füttern. Ein saftiges Bußgeld befürchten, falls man doch die vorausbezahlte Zeit um 5 Sekunden überschritten hat. Oder fährt man in ein Shopping-Center, wo das Parken grundsätzlich kostenlos ist? Keine leichte Entscheidung, stimmt's?

In Weißenfels muss sich nun keiner mehr solche Fragen stellen, denn der Platzhirsch, die Müller-Drogerie, schließt zum 25.04.2026 nun doch. Ja, noch im Dezember hieß es, Müller bleibt. Der Oberbürgermeister Martin Papke und Landtagsabgeordnete Elke Simon-Kuch (beide CDU – „Central Destruction Unit“) waren im Juli eilig zu Erwin Müller gereist, um eine „Zukunftslösung“ zu erzielen. Aber bei Müller hat man wohl doch noch mal den Taschenrechner gezückt und hin und her kalkuliert, um festzustellen: Weißenfels hat für Müller keine Zukunft.

Und so steht nun nicht mehr die Frage, ob zum Shoppen in ein Shopping-Center gefahren wird. Dank der weitsichtigen Entscheidungen der Bundes-, Landes- und Regionalpolitik stirbt das Stadtzentrum nun ein Stück mehr, und die Fahrt ins Shopping-Center ist die einzige Option.

Ja, ich weiß, jetzt werden wieder manche sagen, dass es doch nur an den Kunden liegt. Die könnten doch auch mal viele hundert Meter laufen und ihre Einkäufe schleppen. Die könnten doch grundsätzlich in den regionalen Geschäften einkaufen und nicht so viel online. Allerdings haben solche Denkenden vergessen, dass es doch das große Ziel ist, den Einzelhandel in den Innenstädten totzumachen. Wäre es nicht so, würde es anders laufen.

Schaut zurück auf die wunderbaren Pandemiejahre: Ohne Masken- und Testwahn war Offline-Shopping oft nicht möglich. Außerdem waren den von vielen geliebten Führern diese Lockdowns ganz wichtig. Folglich hatten sich auch jene mit dem Online-Shopping angefreundet, die bis zur Ausrufung der supertollen Corona-Pandemie damit noch gefremdelt hatten. Schwurblern war klar, dass das einen herben Einschnitt für den Einzelhandel bedeuten wird. Die Pandemieliebhaber und Maßnahmenfreunde hatte das aber nicht interessiert.

Die große Losung lautet weiterhin „Build Back Better“ und „The Great Reset“. Das mag jetzt wieder für manche nach Verschwörungstheorie klingen, aber nehmt mal eure rosarote Brille ab und schaut, wie das so läuft da draußen. Um Neues zu schaffen, muss erst einmal das Alte weg! Auch die Weißenfelser Regionalpolitik leistet dazu ihren Anteil, oder? Möglicherweise wissen sie es nur nicht oder haben es noch nicht verstanden.


Sicherlich will man nun doch in der Weißenfelser Innenstadt 60 zusätzliche Kurzzeitparkplätze schaffen. Doch das kommt wie immer viel zu spät. Und jene, die dann dort 3 Sekunden über der Zeit zu lange parken, dürfen sich dann über „Vertragsstrafen“ von 40 Euro und mehr freuen, weil die Verfolgung solcher Delinquenten an geldgierige Unternehmen mit „fair“ und „parken“ im Namen outgesourct wird und die Stadt plötzlich für ihre eigenen Flächen nicht mehr zuständig sein will.

Es ist wirklich wunderbar, oder? Zwinkersmiley!


Verfasser: Maximus Polemikus  |  05.02.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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